Die Formation «näbis mit Alphorn & Striichquintett schöpft aus der Tradition. Gleichzeitig ist, schon durch die vorwiegend selbst komponierten Stücke, immer eine Funke Neues, bisher Ungehörtes dabei. Zuweilen darf es auch mal mehr als nur ein Funke sein. In seinen Kompositionen geht es Michel von Niederhäusern nicht nur darum, das Alphorn mit seinem einzigartigen Klang in Szene zu setzen, sondern dieses mit seinen Eigenheiten und Einschränkungen möglichst musikalisch einzubetten.
Das Streichquintett mit zwei Violinen, Bratsche, Cello und Kontrabass bildet hierzu als kleines Streichorchester einen wundervollen Klangkörper. Der Reiz besteht nicht nur aus den gegensätzlichen und sich ergänzenden Klangfarben, sondern auch in den melodischen Freiheiten der Streichinstrumente - eine Kombination, mit der sich unterschiedliche Stimmungen und neue Klangwelten kreieren lassen.